11-Freunde-Aktion "Ihr könnt auf uns zählen" reißt die Liga mit!

FC Bayern München

Rückschau: Entgegen des Wetters wird es schön langsam etwas frostig in München. Der FC Bayern verliert verdient mit 2:1 gegen eine überzeugende SGE und kann somit auch das zweite Ligaspiel in Folge nicht gewinnen. Gegen Frankfurt kann man in der jetzigen Verfassung durchaus mal punkte lassen, die Art und Weise bleibt jedoch fraglich. Erneut spielte man eine blutleere erste Hälfte, uninspiriert nach vorne und hinten, vor allem rechts, katastrophal. Die zweite hälfte war wie gewohnt besser, allerdings reichte es dieses Mal leider nicht für Punkte. Vor allem die Einwechslung von Leon Goretzka brachte das Spiel der Münchner wieder in fahrt. Man hätte durchaus noch den Ausgleich erzielen können, man hätte aber auch einfach keine sch**ß Erste Halbzeit spielen können.

Der hart erarbeitete Vorsprung ist nun dahin, und der ganze Aufwand der letzten Wochen und Monate umsonst. Nun heißt es zusammenreißen und den neu entflammten Titelkampf schleunigst annehmen.

News der Woche: In diesem Segment erschienen bis jetzt nur Infos zur ersten und zweiten Mannschaft der Bayern. Heute soll hier aber die Damenabteilung des FC Bayern zum Zug kommen.

14 Siege aus 14 Spielen in der Liga mit einer Tordifferenz von 54:2,

Achtelfinaleinzug in der Womans Champions League,

13:0 Sieg im DFB-Pokal Achtelfinale.  

Die Bayern Mädels sind mindestens in Deutschland das Nonplusultra des Damenfußballs, die Statistiken sprechen für sich.

Vielleicht wird es ja doch was mit Triple Träumen beim FCB.

Vorschau: Am 23. 02. Spielt der FCB in Rom gegen Lazio im Hinspiel des Champions League Achtelfinale, die heiße Phase der Saison beginnt, zusammenreißen heißt nun die Devise. Vor allem die Konteranfälligkeit muss abgestellt werden um aus Rom ein gutes Ergebnis für das Rückspiel mitzunehmen.

In der Bundesliga geht es dann am 27.02. um 15:30 gegen den 1. FC Köln. Das Hinspiel konnten die Münchner mit 2:1 gewinnen. Der Effzeh konnte nach dem Sieg im Derby vor 3 Wochen zwar nicht mehr Punkten, Frankfurt und Stuttgart sind aber bekanntermaßen auch keine Laufkundschaft.

Die Kölner sind diese Saison nicht für ihren schönen Zauberfußball bekannt, die Bayern allerdings ebenso wenig. Offensive Kreativität ist allerdings gefragt, denn in Köln könnte man mit einem 0:0 sicher gut Leben. Vor allem sollte man keine halben Sachen bezüglich der Aufstellung machen, die Zeit für Experimente ist vorbei. Jetzt zählen nur noch Siege.


Borussia Dortmund

Rückschau: Dortmund kann Geisterderbys: 0:4 am Samstag in Gelsenkirchen, drei Siege und 11:0 Tore aus den letzten drei Begegnungen. An den fehlenden Zuschauern allein dürfte es aber zum Glück nicht liegen – die spielerischen Unterschiede waren zu eklatant. Eine Viertelstunde zu Beginn der zweiten Halbzeit schaffte es der FC Schalke, die Schwarz-Gelben unter Druck zu setzen. Zunächst war es jedoch ein typischer Abnutzungskampf, in dem der BVB mit mäßigem Erfolg versuchte, die Schalker Mauern einzureißen. Bis zur 36. Minute und Jadon Sanchos erstem Streich, dem der Engländer kurz vor der Pause noch die Vorlage zu Erling Haalands brillantem Seitfallzieher zum 0:2 folgen ließ.

Nachdem Raphael Guerreiro Schalkes Druckphase mit dem 0:3 beendet hatte, spielte die Borussia ein souveränes Derby. Natürlich traf Haaland noch zum Doppelpack und die Vorstellung der Blauen wurde immer gruseliger. Dass dieses Derby wirklich das letzte für lange Zeit gewesen sein soll, ist aber keineswegs ausgemacht.

News der Woche: Die Bilder gleichen sich international: Bei Meisterschaften, Aufstiegen oder Derbysiegen reicht es einem kleinen Teil der Fans trotz Corona-Pandemie nicht, zu Hause oder wenigstens sozial distanziert zu jubeln. Auch ein paar Hundert BVB-Fans bereiteten dem Team am Samstagabend einen kleinen Empfang mit Pyrotechnik, Sprechchören und Gruppenbildung. Es ging dabei enger zu als nötig, sowohl auf der Straße, als auch im Mannschaftsbus, wo einige Spieler nach vorne drängten, um besser sehen zu können.

Die Polizei ließ die Fans weitgehend gewähren, der Verein wurde jedoch für das Verhalten der Spieler belangt. 75.000 Euro Geldbuße verhängte die DFL; Borussia Dortmund hat dem Urteil bereits zugestimmt.

Vorschau: Die Ostwestfalen kommen. Sicher nicht zu einem Derby, aber ein kleines Nachbarschaftsduell ist es schon, wenn Arminia Bielefeld am Samstagnachmittag zum ersten Mal seit fast zwölf Jahren wieder im Westfalenstadion aufläuft. Bisher übertraf die Arminia auf ihrer Comeback-Tournee durch die 1. Bundesliga ein Stück weit die Erwartungen. Die Abstiegsgefahr ist da, aber mit einem Punkt Vorsprung bei einem Spiel weniger auf Platz 16 zu stehen ist vollkommen okay.

Zuletzt ließ das Team von Ex-Borusse Uwe Neuhaus am vorletzten Wochenende mit dem Unentschieden beim FC Bayern aufhorchen. Das Problem der Arminen: Solchen Ergebnissen folgt selten eine Serie. Einen Bielefelder Haaland gibt es zum Glück nicht; die erzielten Treffer verteilen sich auf eine Reihe von meist offensiven Spielern. Interessant aus schwarz-gelber Sicht: Einer der laut Kicker notenbesten Feldspieler ist der aus der BVB-Jugend stammende Innenverteidiger Amos Pieper. Die Borussia muss in der Innenverteidigung am Samstag unterdessen auf ihr letztes Aufgebot setzen: Manuel Akanji fällt aus, Dan-Axel Zagadou ist wohl höchstens eine Option für die Bank.



RB Leipzig

Rückschau: „Huch, gibt es wieder ein Meisterrennen?“, fragt sich nach diesem Spieltag nicht nur Zeit Online. Dabei deutete bis zur 28. Minute nicht viel darauf hin, dass RB beim Auswärtsspiel in Berlin die Steilvorlage der Bayern nutzen würde. Auch weil Paul Dardai eine klare Spielidee und Aufstellung gegen Leipzigs Stärken auf den Rasen brachte. Insbesondere Klünter entschärfte auf der rechten Abwehrseite mit seinem Tempo 2-3-mal gefährliche Spielverlagerungen auf Angelinio. Hertha verlegte sich aber nicht aufs Verteidigen, sondern spielte selbst gut nach vorn. Besonders Mitte der ersten und zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte das Team eine Reihe an Torchancen, bei denen u.a. Klostermann vor Lukebakio und Gulasci gegen Cunha in höchster Not retten mussten.

Bei RB lief dagegen aufgrund vieler Ungenauigkeiten (78 Prozent Passquote) über weitere Strecken nicht viel zusammen. So brauchte es eine Bewerbung für das “Tor des Monats” von RB-Kapitän Sabitzer aus rund 30 Metern und wieder mal zwei Tore durch Abwehrspieler (Mukiele und Orban) in der 71. und 84. Minute, um den Abstand zum FCB auf zwei Punkte zu verkürzen. Womit wir wieder der Eingangsfrage wären. Die sich am besten nach Radio Eriwan-Art beantworten lässt: „Im Prinzip ja, aber…“

News der Woche: Leipzig könnte vor der Verpflichtung des ersten Spielers des brasilianischen Schwesterklubs Red Bull Bragantino stehen. Laut des Twitteraccounts "Central do RB Bragantino" besteht Interesse, den 24-jährigen Claudinho zu verpflichten. Der offensive Spielmacher und Kapitän schoss in der aktuellen Saison in Liga und Pokal in 35 Spielen auf 17 Tore und legt sechs auf. Das beste Angebot hat aktuell aber wohl Ajax Amsterdam mit 15 Millionen Euro abgegeben.

Eigentlich sollte die U19 von RB in der Youth League gegen Atalanta Bergamo antreten. Doch die UEFA sagte den Wettbewerb aufgrund von Corona ab. Da es in der unterbrochenen U19-Bundesliga frühestens Anfang April weitergehen wird, sucht das Nachwuchsteam unter Trainer Marco Kurth, dass seit einigen Wochen wieder trainieren darf, aktuell Gegner für Testspiele. Eines davon fand schon in der vergangenen Woche „heimlich“ gegen die U19 des Chemnitzer FC statt. Was einige Fans des Klubs traditionell nicht so toll fanden und nach Bekanntwerden ein „TestspielveRBot“ forderten.

Vorschau: Das Samstagabend-Topspiel gegen Gladbach (18.30 Uhr) bildet für RB den Auftakt zu einem herausfordernden, letzten Saisondrittel. Es folgen Wolfsburg im Pokal, Freiburg, Liverpool, Frankfurt, Bielefeld und die Bayern. Die Borussia, bei der seitdem verkündeten Rose-Abgang nicht mehr viel zusammenläuft, verlor am Mittwochabend ihr Champions League-Spiell weitgehend chancenlos mit 0:2 gegen ManCity, aktuell wohl das stärkste Team in Europa. Leipzig hat dagegen eine Woche Zeit zum Regenerieren und zur Spielvorbereitung. Nicht die schlechtesten Vorzeichen, um die positive Bilanz von bislang fünf Siegen in neun Aufeinandertreffen weiter auszubauen.

Borussia Mönchengladbach

Rückschau: Es kam wie befürchtet. Im ersten Spiel nach der Bekanntgabe, dass Trainer Marco Rose Gladbach zum Saisonende verlässt, setzte es die zweite 1:2-Heimniederlage hintereinander, wieder nicht unverdient, wieder gegen ein Team aus den unteren Tabellenregionen. Und wieder nach einem offensiv vergleichsweise harmlosen Auftritt, der es dem Gegner zu einfach machte, die drei Punkte zu entführen.

Mainz machte es mit dem Ex-Gladbacher Bo Svensson auf der Trainerbank geschickt, kam mit wenig Aufwand vor das gegnerische Tor und zeigte sich mit den Torschützen Onisiwo und Stöger effektiv in der Verwertung auch gar nicht mal so zwingender Chancen. Gladbach dagegen scheiterte wiederholt an einer kompakten Defensive und hatte nur durch Stindls Ausgleichstreffer ein sehenswertes Erfolgserlebnis.

Dabei ist das Problem insgesamt wahrscheinlich weniger in der Person oder in der Arbeit des Trainers auf Abruf zu suchen als bei den nachlassenden Leistungen der Elf auf dem Platz. Ein Spielsystem, das zu einem wichtigen Teil auf Pressing, Gegendruck und Sprints setzt, funktioniert nur, wenn diese Werte auch stimmen. Doch die Borussen sind zum Beispiel in der Sprintstatistik derzeit "Abstiegskandidat", und auch bei den reinen Laufwerten waren sie den bissigeren Mainzern diesmal deutlich unterlegen. Das Momentum ist gerade ziemlich offensichtlich kein Gladbacher.

News der Woche: Es ist Champions League und Gladbach ist dabei! Aber so richtige Vorfreude wollte sich beim Anhang vor dem Spiel am Mittwoch gegen Manchester City nicht einstellen. Rose-Frust, der Spielort Budapest, weiterhin keine Fans in Stadien – so hatten wir uns die Fortsetzung des Abenteuers Europa sicher nicht vorgestellt. Und dann waren die Chancen auf ein Weiterkommen gegen die momentan unaufhaltsam wirkende Truppe von Pep Guardiola natürlich schon vor dem Spiel nicht besonders hoch einzuschätzen gewesen, vor allem nach dem Bild, was die Mannschaft zuletzt in der Liga ablieferte.

Nach den 90 Minuten von Budapest muss man sagen: Die Befürchtungen waren berechtigt. Die Borussen verteidigten zwar gut und aufopferungsvoll, aber nach vorn lief: gar nichts, zu erdrückend war das himmelblau gekleidete Guardiola’sche Passmonster um Ilkay Gündogan. Das 2:0 des Scheichklubs war eine klare Ansage, dass für Mannschaften wie Gladbach, zumal in der derzeitigen Verfassung, kein Platz unter den letzten Acht ist. Aber das haben wir ja eigentlich auch schon vorher gewusst.

Vorschau: Am Samstag wartet zur Topspielzeit (18.30 Uhr) eine der härtesten Nüsse, die man in der Bundesliga derzeit wohl bekommen kann. RB Leipzig hat die Patzer der Bayern ausgenutzt und sich kontinuierlich herangepunktet. Zwar gelang der Borussia in der Hinrunde der erste Sieg überhaupt gegen RB. Doch vergleicht man die letzten Auftritte beider Teams, kann man als Gladbach-Fan wenig Hoffnung auf einen ersten Sieg im Stadion der Sachsen haben.

Andererseits waren gerade die Begegnungen gegen spiel- und offensivstarke Teams bisher die Highlights in der Saison des VfL. Die Partie am Mittwochabend in der Champions League gegen Manchester City könnte daher auch eine gute „Vorbereitung“ auf die noch wichtigere Aufgabe in der Liga gewesen sein. Nach jetzigem Stand steht Marco Rose dafür der komplette Kader zur Verfügung, allerdings gingen Jonas Hofmann und Chris Kramer mit noch unklaren Blessuren aus dem CL-Spiel. Hier droht möglicherweise ein Ausfall.

Eine erfolgreiche Woche könnte viel von dem Unmut der vergangenen Tage löschen. Aber: Punktet Roses Mannschaft auch im fünften Spiel hintereinander nicht dreifach, oder zeigt zumindest eine überzeugende Leistung, wird die Luft am Borussia Park wieder etwas dünner, weil dann natürlich wieder die Fragen nach einer vorzeitigen Trennung von Rose aufkämen. Und eine erneute CL-Qualifikation rückte bei einer Niederlage in Leipzig selbstredend in noch weitere Ferne.


Bayer Leverkusen

Rückschau: Nach einem fatalen Fehler von Niklas Lomb direkt zu Beginn des Spiels, lief Bayer 04 gegen den FC Augsburg lange Zeit einem Rückstand hinterher. Erst Edmond Tapsoba konnte in beinahe letzter Sekunde zum Ausgleich treffen. Es war also ein Spiel, wo 90 Minuten am Stück kein Tor fiel. Die Fuggerstädter wollten und mussten nicht. Sie konzentrierten sich auf ihr Spiel, vor allem also auf tiefstehende Defensivarbeit. Leverkusen wollte hingegen wohl ein Tor, konnte meist aber nicht. Es mangelte an Passschärfe und Tempo, obendrein war der Spielaufbau erneut viel zu offensichtlich. Zuerst wurde der Ball auf die Außen gespielt, worauf meistens eine Flanke folgte, der Zielspieler im Strafraum konnte anschließend aber meist nicht gefunden werden. Diese Art von Spielen ließ sich zuletzt regelmäßig beobachten und auch in der Zukunft werden die meisten Vereine so agieren wie der FCA. Umso wichtiger ist es, dass eine Antwort auf die offensive Einfallslosigkeit gefunden wird. Insbesondere das Mittelfeld ist hier gefordert, für mehr Optionen zu sorgen. Einfach wird dies aber nicht: Schon jetzt ist Leverkusen verhältnismäßig offensiv im Mittelfeld aufgestellt, es könnte drohen, dass die Balance und damit auch die defensive Stabilität kippt. Hätte man gerade mit Baumgartlinger eine weitere Alternative im Zentrum zur Verfügung, wäre das vorteilhaft. Der ist allerdings noch verletzt, hat seinen Vertrag aber verlängert.

News der Woche: In der vergangenen Woche musste Bayer Leverkusen gleich zwei Verletzenmeldungen veröffentlichen: Lars Bender zog sich schon gegen den VfL Wolfsburg Ende Januar neben einer Muskelverletzung eine Quetschung des rechten Außenmeniskus zu, was sich im weiteren Verlauf zu einem Riss entwickelte. Vergangenen Freitag wurde er nun operiert, der Verein geht erst wieder Ende März von einer Rückkehr in den Trainingsbetrieb aus. Lars Benders verbleibende Karriere dürfte damit auf ein kleine Menge an Spielen zusammengeschrumpft sein, die er zusammen mit seinem Zwillingsbruder bekanntlich im Sommer beendet, auch weil er so oft von Verletzungen geplagt war. Auch Lukáš Hrádecký wird der Werkself noch wochenlang fehlen, ihm wurde eine Verletzung an der rechten Achillessehne diagnostiziert. Nicht zuletzt aufgrund der Verpflichtungen von Fosu-Mensah und Frimpong in der Winterpause verfügt Leverkusen über solide Alternativen hinten rechts, wohingegen die Position des Torhüters vakant ist. Ob Lomb bleibt oder von Grill ersetzt wird, wird sich in den nächsten Spielen zeigen. Nachmelden dürfte der Verein Grill aufgrund der Verletzung von Hrádecký in der Europa League zumindest. Vor einigen Wochen wurde er gerade erst abgemeldet.

Vorschau: Spätestens mit dem Ausscheiden aus der Europa League steht Leverkusen nun mächtig unter Druck, in der Bundesliga wartet am Sonntag um 18:00 der SC Freiburg in der BayArena.


TSG Hoffenheim

Rückschau: Zum Abschluss des 22. Spieltags empfing die TSG am Sonntag Werder Bremen in der PreZero-Arena (Anpfiff: 18 Uhr). Die Kraichgauer gingen aufgrund von 13 (!) Ausfällen stark ersatzgeschwächt in die Partie, waren aber von der ersten Minute an die deutlich bessere Mannschaft. Bis zur hochverdienten Führung dauerte es 26 Minuten; Bebou vollendete nach starker Vorarbeit von Samassekou zum 1:0. Kurz vor der Pause erhöhte Baumgartner per Solo auf 2:0 (44’) und sorgte so bereits für die Vorentscheidung. 

Auch in der zweiten Hälfte machte die TSG stark weiter und gab den Bremern kaum Luft zum Atmen. In Minute 49 entschied Dabbur die Partie mit seinem Treffer zum 3:0 endgültig. Die Hoffenheimer ließen es in der Folge ein wenig ruhiger angehen, jedoch kamen die Gäste im kompletten zweiten Durchgang auch weiterhin zu keiner einzigen Chance. Den Schlusspunkt einer, aus Sicht der TSG, dominanten Partie setzte der 18-jährige Neuzugang Rutter, der kurz nach seiner Einwechslung mit dem Schlusspfiff für den verdienten 4:0 Endstand sorgte.

News der Woche: Wenige Stunden vor Anpfiff der Europa League Partie gegen Molde FK vergangenen Donnerstag gab die TSG bekannt, dass Innenverteidiger Stefan Posch positiv auf COVID-19 getestet worden war. Der Österreicher begab sich umgehend in Quarantäne und bisher (Stand: Dienstag Nachmittag) wurde kein weiterer positiver Fall bekannt.

Auch das Spiel lief für die TSG nicht gerade optimal. Trotz einer 3:1 Halbzeitführung durch Tore von Dabbur (8’, 28’) und Baumgartner (45’) und weiteren Großchancen in der zweiten Hälfte endete das Spiel schließlich 3:3. Aufgrund von drei erzielten Auswärtstoren ist die TSG vor dem Rückspiel in Sinsheim (Donnerstag, 18:55 Uhr), das bestimmt ohne Pizzalieferung stattfinden wird (siehe Tweet), trotzdem in einer deutlich besseren Position.

Vorschau: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! So oder so ähnlich dürfte unter normalen Umständen das Motto der Hoffenheimer Fanszene vor dem Auswärtsspiel bei Union Berlin kommenden Sonntag lauten. Da Auswärtsfahrten aber seit nunmehr einem Jahr nicht mehr möglich sind, wird die Mannschaft nach dem Spiel in der Europa League am Donnerstag alleine nach Berlin reisen müssen. 

Gegen die um vier Plätze besser positionierten Köpeniker wird Sebastian Hoeneß aller Voraussicht nach weiterhin auf einen Großteil des Kaders verzichten müssen. Andrej Kramaric und Ryan Sessegnon, die gegen Bremen ihr Comeback feierten, könnten möglicherweise Optionen für die Startelf sein. Ansonsten dürfte Kevin Vogt nach seiner Gelbsperre wieder in die Innenverteidigung rücken.


VfL Wolfsburg

Rückschau: Auch gegen Arminia Bielefeld geht die Zu-Null-Siegesserie für den VfL Wolfsburg weiter. Ungefährdet und souverän setzten sich die Wölfe mit 3:0 auf der Alm durch und können sich weiter Hoffnungen auf die Champions League machen. Renato Steffen (2) und Maximilian Arnold erzielten die Treffer. Torjäger Wout Weghorst glänzte diesmal als zweifacher Vorbereiter. Insgesamt zeigte der VfL eine sehr abgeklärte Spielweise, der Auswärtssieg war nie wirklich in Gefahr. Sogar läuferisch war man dem Abstiegskandidaten überlegen und absolvierte insgesamt zwei Kilometer mehr. Überragend einmal mehr die Innenverteidigung mit Lacroix und Brooks (über 60 Prozent gewonnene Zweikämpfe und um die 90 Prozent Passquote) sowie das zentrale Mittelfeld mit Schlager/Arnold. 

News der Woche: Die Form von Maximilian Arnold ist zurzeit überragend. Sogar Manager Jörg Schmadtke wunderte sich unter der Woche, dass es für den Mittelfeldspieler noch nicht für ein Comeback in der Nationalmannschaft gereicht hat. Schmadtke forderte Bundestrainer Jogi Löw sogar auf, sich mal in Wolfsburg blicken zu lassen. Durch die Niederlage der Bayern wird außerdem medial spekuliert, ob auch der VfL Wolfsburg noch mal in den Titelkampf eingreifen kann. Doch an diesen Spekulationen möchte man sich beim Club derzeit nicht beteiligen. Letztlich gilt es die Form der vergangenen Wochen erst mal zu konservieren und das internationale Geschäft sicher zu machen.

Vorschau: 666 Minuten ist der VfL Wolfsburg inzwischen ohne Gegentreffer. Doch zum Spiel gegen Hertha am Samstag um 15.30 Uhr muss Trainer Oliver Glasner seine Abwehr umbauen: Jay Brooks sah die fünfte Gelbe Karte. Für ihn wird wahrscheinlich Marin Pongracic auflaufen. Allerdings ist auch Kapitän Joshua Guilavogui eine Alternative für die Innenverteidigung. Gelbsperren drohen auch Lacroix, Schlager und Arnold. Ein gleichzeitiger Ausfall von allen Dreien wäre in den nächsten Spielen schwer zu kompensieren. Ansonsten dürfte Glasner personell weiter aus dem Vollen schöpfen können. Es dürften bis auf Brooks auch keine weiteren Änderungen anstehen. 


SC Freiburg

Rückschau: Union Berlin entwickelt sich immer mehr zum Angstgegner für den SC Freiburg. Am letzten Samstag setzte es im fünften Spiel gegen Union Berlin seit deren Aufstieg die dritte Niederlage, nachdem man in der Hinrunde einen äußerst glücklichen Punkt behalten konnte. Union wirkte in der ersten Halbzeit überlegen, kam aber nur zu wenigen klaren Torchancen, Freiburg im ungewohnten 4-4-2 erspielte sich fast gar keine. In der zweiten Halbzeit stellte der SC auf das eingeübte 3-4-3 um und sah in der Folge auch deutlich verbessert aus. Direkt in einen offensiven Dreifachwechsel fiel dann aber auf der Gegenseite die Führung für Berlin nach einem stark ausgespielten Angriff. Nach diesem Nackenschlag entwickelte der Sport-Club kaum noch Durchschlagskraft nach vorne. Größter Aufreger blieb eine brutale Grätsche von Gießelmann, der mit 15 Metern Anlauf den durchgestarteten Jeong auf Kniehöhe abräumte und trotz Intervention von VAR Stieler mit Gelb weiterspielen durfte. Union gewann letztlich verdient mit 0:1.

News der Woche: Tabellarisch steht der SC Freiburg auf Platz 9 nun im berühmten Niemandsland der Tabelle und hat sowohl den Kontakt zu den Europapokalplätzen als auch den Plätzen 11 und abwärts vorerst verloren. Mit dem Saisonverlauf können die Breisgauer gemessen an den üblichen finanziellen Rahmenbedingungen soweit sehr zufrieden sein. Sollte man doch noch von einem Angriff auf einen der oberen Plätze der Tabellenhälfte spekulieren, wird man aber vor allem das Offensivspiel wieder deutlich ankurbeln müssen. In fünf der letzten sechs Spiele kam man auf einen „expected Goals“-Wert von unter 1, was auch durch eine ordentliche Effizienz nicht oft ausgeglichen werden kann. Der Spielplan bleibt mit Leverkusen und Leipzig zunächst auch sehr schwer, dann kommen jedoch bald die Gegner, gegen die der SC in der Hinrunde seine rekordträchtige Siegesserie hinlegen konnte. Bis dahin sollte wieder zu alter Stärke gefunden werden, wenn etwa den 7. Platz nicht aus den Augen verlieren möchte.

Vorschau: Am Sonntag, den 28.02. um 18:00 Uhr beschließt der SC Freiburg den 23. Spieltag auswärts gegen Bayer Leverkusen. Die Leverkusener müssen am Donnerstag im Europa-League Rückspiel einen 3:4 Rückstand gegen Young Boys drehen, um ins Achtelfinale einzuziehen. Wie vor einigen Wochen gegen Bayern und Dortmund kann man also auf müde Beine der Leverkusener hoffen, die mit Unentschieden gegen Mainz und Augsburg zuletzt auch in der Liga Schwächen offenbarten. Dabei müsste der SC aber deutlich konzentrierter auftreten als in der Hinrunde, wo man trotz gutem Spiel brutale individuelle Fehler begang und von Leverkusen hocheffizient dafür bestraft wurde. Welche Aufstellung Christian Streich wählen wird, lässt sich nach den verschiedenen Formationen und Auslegungen der letzten Wochen kaum vorhersagen. Mit Sallai und Schlotterbeck sollten jedoch zwei wichtige Spieler wieder von Beginn an zur Verfügung stehen. Gegen den Ball sah das Freiburger Spiel zuletzt weiterhin gut aus, gegen Leverkusen wird man sich hoffentlich auf die Stärken im Pressing und Umschaltspiel konzentrieren können.


Eintracht Frankfurt

Rückschau: Eintracht Frankfurt befindet sich auch nach dem Spiel gegen den FC Bayern München weiterhin auf Champions-League-Kurs. Wieder einmal lieferte das Team von Adi Hütter eine überzeugende Mannschaftsleistung ab und schlug den Tabellenführer mit 2:1. Amin Younes stach nicht nur durch seinen sehenswerten Schlenzer zum zwischenzeitlichen 2:0 hervor, sondern auch durch seine schöne Jubelgeste. Der Torschütze hisste eines der besonderen Aufwärmshirts in die Höhe. Auf den Oberteilen waren in Gedenken an die Opfer des rassistischen Terroranschlags in Hanau vor einem Jahr deren Gesichter und Namen aufgedruckt. 

Sportlich dominierte die SGE die Bayern in Halbzeit eins und gab in der zweiten Hälfte trotz Erstarken des Gegners die drei Punkte nicht mehr aus der Hand. Auch wenn das Spiel gegen Ende nochmal spannend wurde, nachdem sich der VAR gegen einen Strafstoß für die Frankfurter entschied – eine Fehlentscheidung, traf Davies den für Jovic eingewechselten Rückkehrer Ache im Strafraum doch an der Hacke und brachte ihn so zu Fall. 

News der Woche: Nachdem die Eintracht gegen den FC Bayern wegen Rückenproblemen auf Toptorschütze André Silva verzichten musste, meldet sich der Portugiese für das anstehende Spiel gegen Werder Bremen am Freitagabend zurück. Auch Erik Durm musste im letzten Spiel passen und kehrte am Dienstag zurück ins Mannschaftstraining. 

Nachdem es in den letzten Monaten immer wieder Gerüchte gab, hat Eintracht Frankfurt nun bekannt gegeben, dass Sportdirektor Bruno Hübner die Hessen nach zehn erfolgreichen Jahren zum Saisonende verlassen wird. Sein Vertrag läuft am 21. Juni 2021 aus. Hübners Nachfolger wird laut Sky der bisherige Chefscout Ben Manga, der jedoch inhaltlich nicht die Aufgaben Hübners übernehmen soll. Es steht eine Umstrukturierung im Raum.

An seinem Geburtstag hat Eintracht Frankfurt Nachwuchstorwart Elias Bördner mit seinem ersten Profivertrag ausgestattet – doppelte Glückwünsche!

Vorschau: Am Freitagabend schon geht es für die Eintracht gegen Werder Bremen weiter. Während die Frankfurter Tabellenführer Bayern München besiegten, mussten die Hanseaten am vergangenen Wochenende eine 4:0-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim einstecken. Trotz des Ausrutschers der Bremer und des eigenen Formhochs sollten die Frankfurter die Nordlichter nicht unterschätzen. Derzeit kommt aber nicht das Gefühl auf, als würde diese Gefahr bestehen. Auch gegen vermeintlich schwächere Gegner traten die Hessen zuletzt konzentriert auf.

Dass Hütter seine Erfolgsformation ändert und gegen Werder Bremen neben Luka Jovic auch den wieder fitten André Silva aufstellt, ist eher unwahrscheinlich. Vermutlich wird Jovic Silva weichen müssen und als Edeljoker von der Bank kommen. Während Sow seine Gelbsperre abgesessen hat, muss Hütter N’Dicka in der Innenverteidigung ersetzen. Der junge Franzose holte sich gegen die Bayern seine 5. Gelbe Karte ab. 


Hertha BSC

Rückschau: 0:3 gegen Leipzig. Auch im vierten Auftritt unter Pál Dárdai blieb Hertha sieglos, insgesamt sind es nun acht Spiele in Folge ohne Dreier. Hertha begann personell überraschend. Für Omar Alderete, dem vom Trainer ziemlich direkt vorgeworfen wurde, er halte sich nicht an taktische Vorsprachen, spielte Trainersohn Marton Dárdai erstmals in der Startelf. Auch wenn Pál es nicht gerne hört, birgt diese Konstellation immer Konfliktpotential. Schon bei Palko Dárdai, dem Vater Pál zum Bundesliga-Debut verhalf, war von außen nicht immer ganz klar, ob es der Trainersohn wirklich immer „doppelt so schwer“ hat, wie der Ungar oftmals sagt. Auch in der kurzen Klinsmann-Ära waren die Personalien Jonathan Klinsmann und Pascal Köpke nicht frei von Konflitkpotential. Umso besser, dass Marton – nach einem unbestraften Fehler in der Anfangsphase – ein sehr abgeklärtes Spiel machte. Nicht nur körperlich scheint er erstaunlich weit für einen 19-jährigen Innenverteidiger zu sein.

Auch die sonstigen Umstellungen sahen zunächst komisch aus, ergaben aber Sinn. Klünter rückte in die 3er-Kette, Leckie gab den Schienenspieler und Khedira kam zu seinem Startelf-Debüt. Hertha war in der ersten halben Stunde mindestens ebenbürtig und geriet denkbar unglücklich durch einen Sonntagsschuss von Sabitzer in Rückstand. Ein Wirkungstreffer. In der zweiten Halbzeit kämpfte sich Hertha zurück ins Spiel und hatte auf dem erneut miserablen Acker des Berliner Olympiastadions gute Chancen, den Ausgleich zu erzielen. Der eingewechselte Guendouzi war es dann, der im eigenen Strafraum ins Dribbling ging, den Ball verlor und so Mukiele den Weg zum 0:2 ebnete. Auch wenn Guendouzi hier klar an den Haaren gezogen wurde, ist es einfach bezeichnend für die Arsenal-Leihgabe, dass er in so einer Situation nicht den einfachen Ball spielt, sondern sich versucht, freizudribbeln.

Hertha versuchte es zwar weiterhin und kam auch zu Chancen, doch war der Mannschaft anzumerken, dass allmählich die Frustration übernahm. Folgerichtig köpfte Orban noch zum 0:3 ein. Nicht nur nach expected Goals kein gerechtes Ergebnis, für dieses Spiel. Dass man das aber fast jede Woche übers Hertha-Spiel sagen kann, macht die Gesamtlage nicht weniger bedrohlich.

News der Woche: Es stellt sich die Frage, wie dramatisch die Lage zu bewerten ist. Klar scheint allen zu sein: Die Hoffnung, dass man mit dem Trainerwechsel schnell punkten würde und sich ins Mittelfeld absetzen könnte, hat sich nicht erfüllt. Das Erreichen etwaiger Punkteklauseln (Gerüchteweise sind es ca. 24 Punkte, die Pál Dárdai bis zum Sommer holen muss, damit sich sein Vertrag sicher verlängert) ist völlig unrealistisch. Es zählt nur der Nichtabstieg, notfalls per Relegation, wie Dárdai und auch der neue Geschäftsführer Carsten Schmidt kürzlich äußerten.

Mut macht nach wie vor, dass die Auftritte der Mannschaft unter Pál Dárdai deutlich besser sind, als die Punkteausbeute. Mit Blick auf die nächsten Gegner (Wolfsburg, Augsburg, Dortmund, Leverkusen, Union) taugt das aber auch nur bedingt zum Optimismus.

Dass Pál Dárdai, der auch aus seiner ersten Amtszeit dafür bekannt ist, gerne mal den Weg der öffentlichen Kritik zu gehen, bereits nach vier Spielen dazu übergeht, seine Mannschaft nicht mehr nur grundsätzlich stark zu reden und Assoziationen zu Kängurus und „Blitzkugeln“ zu ziehen, ist ein Zeichen, dass es in der Mannschaft nach wie vor zu viele Spieler gibt, die den Ernst der Lage nicht verinnerlicht haben.

Innenverteidiger Omar Alderete spielt ständig und trotz „Abmahnung“ den Risikopass durch die Mitte und Matteo Guendouzi fällt auch im Training bei jeder Berührung und beschwert sich lieber, statt weiterzuspielen.

In Berlin wird aktuell nur das Wetter besser, nicht aber die Stimmung in der Hanns-Braun-Straße.

Vorschau: Pál Dárdai rief die Champions-League Wochen aus. Nun ging sicher nicht jeder Herthafan davon aus, dass Hertha BSC im Eiltempo die internationale Spitze stürmt – dass mit „Champions-League-Wochen“ allerdings gemeint, dass man gegen Gegner wie Leipzig oder Wolfsburg als klarer Außenseiter in die Partie geht, war sicher auch nicht die Vorstellung, als man bei Hertha kostspielig die Mannschaft umbaute.

Mit besagten Wolfsburgern steht nun der nächste Gegner an, der momentan in Hochform agiert. 16 von 18 möglichen Punkten aus den letzten sechs Spielen, dabei 11 geschossene und vor allem kein einzig kassiertes Tor sprechen eine klare Sprache.

Eine Chancenverwertung wie zuletzt gegen Leipzig oder auch gegen die Bayern, darf sich Hertha am Samstag nicht erlauben. Matheus Cunha kann man zwar den Einsatz nicht absprechen, leider sammelt er aber aktuell mehr gelbe Karten, als Tore und Erfolgserlebnisse. Ein eben solches braucht er dringend, um sich nicht in Frustration zu verstetigen. Auch die absehbare Rückkehr Jhon Cordobas ist ein Hoffnungsschimmer, denn Krzsysztof Piatek gelingt es leider auch unter seinem vierten Trainer in Berlin nicht, sein Potential dauerhaft auszuschöpfen.


Union Berlin

Rückschau: Um es vorweg zu nehmen: Union hatte Glück, dass Spiel gegen den SC Freiburg am Sonnabend in Freiburg mit 11 Mann zu beenden. Denn in der 85. Minute hätte der Arbeitstag von Niko Gießelmann bereits in Minute 10 nach seiner Einwechslung für Christopher Lens beendet sein können. In der Nähe der Mittellinie versuchte Gießelmann einen Konter der Freiburger zu verhindern und räumte Freiburgs Jeong von der Seite mit hoher Geschwindigkeit ab und bekam von Schiri Starks Gelb, was allerding den Köllner Keller auf den Plan rief und Starks anriet, sich das Foul noch einmal genauer anzusehen – was er auch tat und blieb bei seiner Entscheidung. Laut Collinas Erben, dem Schiedsrichter-Podcast: „…Hohe Intensität, aber kein zwingend rotwürdiges Trefferbild (keine offene Sohle, keine verletzungsanfällige Körperpartie getroffen) …“. Wobei Rot wohl die bessere Entscheidung gewesen wäre, so die Schiedsrichterfachleute. Wie Union Berlin mittlerweile mitgeteilt hat, hat sich Niko Gießelmann wohl während dieser Aktion eine Fraktur an der linken Schulter zugezogen und fällt in den kommenden Woche aus.

Aber zurück zum Anfang. Das Spiel von Union Berlin in Freiburg war ein Paradebeispiel dafür, dass Ballbesitz nicht unbedingt Spiele gewinnt. Union machte nach einigen durchwachsenen Spielen, in denen auch das Quäntchen Glück fehlte, dieses Mal nicht alles richtig aber viel besser als in den vorangegangenen Spielen, was u.a. auch an der Rückkehr von Christopher Lenz, Marius Bülter und Grischa Prömel lag, die u. a. dem Spiel der Köpenicker wieder eine entsprechende Schnelligkeit brachte. Neben der gewohnten Zweikampfstärke und des Erfolges in der Rubrik der zweiten Bälle konnte vor allem Union durch intelligentes Pressing der Freiburgen erreichen, dass der hohe Ballbesitz der Breisgauer meistens am Strafraum der Unioner sein Ende fand. Pohjanpalo, Bülter und auch Ingvartsen störten die Freiburger bereits in der Nähe der Mittellinie. Ein geordneter Spielaufbau des SCF war somit kaum möglich. Unterstützt mit einer ordentlichen und robusten Prise Zweikampfstärke sowie einer sehr stabilen Defensive konnten die Eisernen jegliche Offensivbemühung der Freiburger rechtzeitig entschärfen. 9:15 Torschüsse für die Köpenicker sprechen diesbezüglich eine klare Sprache. So endete das Spiel unterm Strich verdient für Union mit einem 0:1 in Freiburg – mit einem Max Kruse auf der Bank als Glücksbringer.

News der Woche: Steffen Baumgart, eiserner Fußballgott, Union-Mitglied und an der Alten Försterei wohnender Trainer vom SC Paderborn, ist laut der Zeitung mit den vier großen Buchstaben Geheimfavorit bei den (fast) abgestiegenen Königsblauen aus Gelsenkirchen. Zwar würde Baume als Seitenlinien-Malocher bestens zum Image der Gelsenkirchener passen aber als Unioner wünscht man keinem anderen Unioner solch einen Schleudersitz wie den bei S04. Deshalb unsere Empfehlung an Baume: bleib in Paderborn. Kleinere Brötchen sind manchmal die Leckersten!

Auf Initiative des Fußballkulturmagazin „11 Freude“ stärken über 800 Fußballer:innen homosexuellen Spielern den Rücken, falls sie sich auch bereits als aktive Spieler outen wollen. Das Magazin, dass mit wechselnden Spielern auf dem Cover im Handel vertreten ist, u.a. mit Max Kruse und Christopher Trimmel, hat dazu viel Unterstützung aus den Reihen der Fans bekommen, die sich ebenfalls ähnlich in den sozialen Medien präsentierten. Die zentrale Aussage: Jeder kann lieben wen er will, sollte so langsam mal bei Jedem ankommen sein.

Vorschau: Wenn am Sonntag (28.02.) in der Alten Försterei der 1. FC Union Berlin auf die Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim 1899 e. V. trifft und zwar pünktlich 13.30 Uhr, spielt der aktuelle 7. der Fußballbundesliga - nur zur Erinnerung, das ist zur Zeit Union Berlin – gegen den 11. der Tabelle, einen mit vielen Millionen aufgerüsteten Kleinstadtverein. Die gesamten Einwohner von Sinsheim würden übrigens komplett in eine erweiterte Alten Försterei hineinpassen. Das Hinspiel hatten die Eisernen im November in Sinsheim noch mit 3:1 gewonnen und werden auch gegen die TSG nach ihrem Sieg in Freiburg mit breiter Brust in ihrer Festung Alten Försterei empfangen. Vermutlich wird Trainer Urs Fischer keine großen Veränderungen in der Startelf vornehmen, was auch durch den verletzungsbedingten Ausfall von Stürmer Taiwo Awoniyi bereits vorgezeichnet ist. Lediglich Andreas Luthe wohl wieder zwischen den Pfosten stehen und Loris Karius wieder auf der Bank platznehmen. Und vielleicht werden die Unioner am Sonntag einen Max-Day erleben, auch wenn er noch nicht für 90 Minuten zur Verfügung stehen sollte.


Schalke 04

Rückschau: Schalke verliert mit 0-4 gegen Dortmund und was soll dazu eigentlich noch erzählen. Ein Spielplan scheint wenn überhaupt nur in Ansätzen zu bestehen, offensiv wird allein auf individuelle Geistesblitze gesetzt und die Elf, die momentan tatsächlich auf dem Platz steht, ist dabei schon lange nicht mehr erstligatauglich.

Wer mehr wissen will, kann ja den Halbfeldflanke-Artikel zum Spiel lesen. Mit anschließender Beschreibung der sportlichen Entwicklung. Treffender formulieren könnte ich das selbst auch nicht.

https://halbfeldflanke.de/2021/02/ein-debakel-schalke-04-borussia-dortmund-0-4

News der Woche: Schalke hat inzwischen seine Mitgliederfragerunden veranstaltet. Selbst die zuvor schärfstens kritisierten Vorstände Schneider und Jobst konnten damit an Ansehen Boden wiedergutmachen. Nicht dass es bei Ersterem noch etwas ändert, sein Engagement auf Schalke wird mit Abschluss dieser Saison beendet. Übergangsweise werden die bis dahin nötigen Entscheidungen von Knäbel (Nachwuchsleiter), Elgert (U19-Trainer) und Büskens (Betreuer für verliehene Spieler) kollektiv getroffen und von Schneider ausgeführt.

Aber es beweist sich erneut, dass schon mit nur etwas proaktiverer und offenerer Kommunikation eine Menge zu gewinnen wäre. Von Finanzvorständin Rühl-Hamers konnten sich viele Mitglieder zum ersten Mal ein Bild machen und sie schien mit ihrer Kompetenz überzeugen zu können. Die Verkündung wirkliche Neuigkeiten hatten aber die anderen beiden Vorstände mit ihren Resorts nachzuholen. Vor allem, dass der Ausrüstervertrag mit Umbro ein Jahr vor dem ursprünglichem Vertragsablauf 2023 schon nächstes Jahr im Sommer beendet wird. Beide Seiten hatten sich mehr von der Partnerschaft erhofft.

Mit einem drohenden Abstieg in wenigen Wochen dachte ich, Schalke würde seine gut dotierten Sponsorenverträge - teils aus den Champions-League-Jahren - bis zum letzten auskosten. Die alternative Strategie wird jedenfalls spannend zu sehen. Denn der Hauptsponsorenvertrag wird tatsächlich bei Abstieg aufgelöst, entsprechende Verhandlungen laufen. Schalketrikots könnten also schon sehr bald sehr anders aussehen. Ein Hauptsponsor, der auch wirklich mal zu den immer wieder stolz verkündeten Werten des Verein passt, das wäre doch was!

Ansonsten kann noch erwähnt werden, dass der Vertrag mit Trainer Baum inzwischen aufgelöst wurde. Damit muss Schalke nur noch für einen Alttrainer und dessen Team weiter zahlen. Und das Thema Verletzungen trat über die letzten Wochen zunehmend in den Fokus. Auch dazu eine Leseempfehlung:

https://halbfeldflanke.de/2021/02/die-maer-vom-verletzungspech

Vorschau: Am Samstag um 15:30 gehts gegen Stuttgart weiter. Es sind noch zwölf Spiele, also gut ein Drittel der Saison, offen. Die Hoffnung auf einen Klassenerhalt ist aber inzwischen auf ein Minimum geschrumpft. Zu oft hat die Mannschaft enttäuscht. Eine Entwicklung ist nicht zu erkennen, auch wenn ich überraschenderweise im Rasenfunk was anderes gehört habe. Aber solange das nicht mal irgendwo ausführlicher erläutert wird, bleibe ich dabei.

Genau wie bei meinem anderen Grundsatz für dieses Halbjahr. Sobald Schalke in Rückstand gerät, ist das Spiel für mich gelaufen. Comebackqualitäten hatte Schalke noch nie und ich kannkeine Niederlage mehr über 90 Minuten ertragen. Fußball sollte eine positive Ablenkung vom coronaverzerrten Alltag darstellen, bei mir war es einfach zu oft das schlimmste Ereignis der Woche. Muss ich mir nicht mehr geben.


FSV Mainz 05

  • Felicitias berichtet nächste Woche wieder über Mainz!


1. FC Köln

Rückschau: Einen extrem gruseligen Kick mussten die Fans des 1. FC Köln am Samstag über sich ergehen lassen: Gegen Aufsteiger VfB Stuttgart verschanzten sich die “Geißböcke” über 65 Minuten lang mehr oder minder am eigenen Strafraum und schafften es kaum zwei, drei Pässe am Stück zum eigenen Mann zu bringen. Orchestrierte Offensivaktionen? Rarer als ein pünktlicher Baubeginn bei Großprojekten in der Domstadt. Die Konsequenz: Eine 0:1-Niederlage der unansehnlichen Art und gravierende Zukunftsängste, falls die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol weiterhin derart destruktiven Fußball an den Start bringen will. Die Konkurrenz aus Mainz holt im Abstiegskampf Punkt um Punkt auf - und auf die Schwächen der anderen wie Bielefeld oder Hertha BSC sollte sich der FC nicht allzu sehr verlassen.

News der Woche: Horst Heldt hatte es satt. Nicht die Schnitzel seines Nachbarn Markus Gisdol, die in der FC-Dokusoap 24/7 in höchsten Tönen gelobt wurden. Nein, Horst Heldt hatte die Kritik an den fußballerisch gewöhnungsbedürftigen Auftritten der “Geißböcke” satt und stellte im Mediengespräch einen Tag nach dem 0:1 gegen Stuttgart gleich mehrere Reporter ins Achtung. Schuld wie immer in Köln: Nicht die Verantwortlichen, die entgegen ihres Namens im Misserfolg selbstverständlich keinerlei Verantwortung für irgendwas tragen. Nein, schuld ist die Erwartungshaltung rund um den FC. Der Medien. Der Fans. Die nach dem Derbysieg angeblich vom Europapokal träumten und die schweren Aufgaben in Frankfurt und Stuttgart vermeintlich im Vorbeigehen erledigt sehen wollten. Was für ein, mit Verlaub, Drissverzäll. Aber vielleicht taugt der Angriff aus der Verteidigung heraus wenigstens als leidlich sympathisches und leidlich kreatives Ablenkungsmanöver. Und nimmt der Kölner Mannschaft den unendlichen Druck des schwierigen Umfeldes, wenigstens irgendetwas auf den Platz zu bringen, das nach Fußball aussieht.

Vorschau: Große Erwartungen wird rund um den 1. FC Köln für die Partie am kommenden Wochenende wohl niemand haben. Für die “Geißböcke” geht es zum FC Bayern, der jüngst erst in der Champions League die SS Lazio nach allen Regeln der Kunst zerpflückt hat. Aber: In der Bundesliga schwächelte der Rekordmeister zuletzt, unverwundbar wirken Manuel Neuer, Robert Lewandowski und Co. schon längst nicht mehr. Arminia Bielefeld sicherte sich mit einer couragierten Vorstellung im Münchener Schlauchboot ein 3:3 und hätten um ein Haar beinahe gewonnen. Ob der FC eine derart mutige Vorstellung beim FC Bayern zeigen kann? Es ist angesichts der gezeigten Leistungen kaum vorstellbar. Aber irgendwie hat das Gisdol-Team auch in Dortmund und Mönchengladbach gewonnen sowie in Leipzig einen Zähler geholt.


FC Augsburg

  • Philip berichtet nächste Woche wieder über Augsburg!


SV Werder Bremen

Rückschau: Die Reise nach Hoffenheim bzw. Sinsheim war für Werder mehr als frustrierend. Das Beste an der deutlichen 4:0-Niederlage gegen die TSG war das kein Werder Fan sie sich im Stadion mit ansehen musste. Es war ein kollektives Versagen der ganzen Mannschaft.

Am Anfang war es noch ein Spiel auf Augenhöhe, das sich vorwiegend im Mittelfeld abspielte. Die TSG war maximal effektiv und machte in der ersten Halbzeit aus zwei Torchancen 2 Tore. Das 1:0 erzielte Bebou in der 26. Minute und das 2:0 Baumgartner in der 44. Minute. Bei der TSG, die auf einige Spieler verzichten mussten und noch am Donnerstag ein frustrierendes 3:3 gegen Molde in Villarreal hinnehmen mussten, merkte man die Reisestrapazen nicht an. Von der in den letzten Wochen hochgelobten Defensive war nichts zu sehen.

Die Innenverteidigung um Toprak, Friedl und Veljkovic sah ein ums andere Mal sehr schlecht aus. In der 2. Halbzeit stelle Kohfeldt von einem 5-3-2 auf eine 4-4-2 und später auf eine 4-3-1-2 Grundordnung um ohne nennenswerten Erfolg.

Die Werder Offensive war gewohnt schwach und auch der Rückkehrer Füllkrug, der in der 56. Minute für Möhwald kam, konnte das Ruder nicht rumreißen. So gelang Dabbur in der 49. Minute noch das 3:0 und Ruttner in der 90. Minute der 4:0 Endstand. Sicherlich hätte Schiedsrichter Schröder den vorbelasteten Rudy nach taktischen Foul in der 39. Minute mit Gelb-Rot vom Platz stellen müssen, aber hätte den ungefährdeten Sieg der Hoffenheimer nicht verhindert. Es war ein verdienter Hoffenheimer.

News der Woche: Die Woche war natürlich geprägt von der bitteren Niederlage gegen die TSG Hoffenheim. Nachdem man in den letzten Tagen schon gedacht hatte, Werder würde diese Saison nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben, sind diese wieder aufgekommen. Das andere große Thema ist nach wie vor das Gerücht um Kohfeldt und Gladbach. Mit seiner Aussage bei der PK vor dem Spiel gegen die TSG: „Im Sommer bin ich 20 Jahre bei Werder Bremen. Und ich muss wirklich sagen: Jeder Tag hier ist wunderschön. Ich bin sehr, sehr, sehr, sehr gerne Werder-Trainer“ hat er wiederholt keinen Wechsel ausgeschlossen. Die Zukunft wird zeigen, wie diese Aussage zu deuten ist.

Vorschau: Der 23. Spieltag wird am Freitagabend um 20:30 Uhr mit dem Spiel Werder Bremen vs. Eintracht Frankfurt eröffnet. Von den 108 Spielen gingen 41 % an Werder, 37 % an die Eintracht und die restlichen 22 % endeten Unentschieden. Eintracht Frankfurt ist die Mannschaft der Stunde. Sie hat überzeugend am Wochenende gegen den FC Bayern München gewonnen und da ist es nur schwer vorstellbar, dass Werder gerade gegen die SGE Punkten wird. André Silva hat alleine 18 Tore in dieser Saison für die SGE geschossen, Werder zusammen kommt auf 24 Tore. Werder muss zeigen, dass das Spiel gegen Hoffenheim ein Ausrutscher war und wieder defensiv kompakt stehen. Ein Punktgewinn gegen die Eintracht wäre schon ein Erfolg. 

Am kommenden Dienstag, den 02.03.2021, muss Werder dann im Viertelfinale um 18:30 Uhr bei Jahn Regensburg antreten.


Arminia Bielefeld

Rückschau: Was war man stolz in Bielefeld, als man dem großen FC Bayern ein 3:3 abgetrotzt hatte - und das zurecht. Doch der harte Boden der Realität kommt schneller und manchmal noch härter als man denkt. Freitagabend, Flutlicht, Breite-Brust-Nach-Bayern-Remis und zack: gehste 0:3 gegen den VfL Wolfsburg unter - und das völlig verdient. Was vor allem Sorgen macht und der Klassenerhaltshoffnung einen derben Dämpfer versetzt: die löchrige Abwehr. 14 Gegentore hat sich der Aufsteiger in den vergangenen vier Spielen eingefangen. Bei 3,5 Gegentreffern pro Spiel wird es halt extrem schwierig, zu gewinnen. Der DSC ist also gut beraten, schleunigst was für seine Abwehrkräfte zu tun. Ansonsten könnte es für die Bielefelder noch vor dem Frühling frostig kalt im Tabellenkeller werden.

Und mal wieder muss man sich bewusst machen, wie die Niederlage gegen Wolfsburg gezeigt hat: Man muss 90 Minuten hellwach sein, muss jeden noch so kleinen Fehler vermeiden und darf keine Sekunde beim Engagement nachlassen, sonst wird man bestraft, so wie es der VfL mit den Arminen gemacht hat.

News der Woche: Der Kapitän bleibt das DSC-Dauerthema. Der Vertrag von Fabian Klos läuft aus, Arminias Rekordtorjäger möchte gerne noch ein Jahr dranhängen, aber noch kann und will der Verein kein Angebot machen. Immerhin: Beide Seiten wollen zeitnah miteinander reden und die Situation ausloten. Ansonsten lassen sich die Verantwortlichen mehr Zeit als in den vergangenen Jahren, was vor allem der unsicheren Corona-Situation und dem natürlich nicht feststehenden Klassenerhalt geschuldet ist.

Vorschau: 80.000 Zuschauer, ein großer Gegner: Es könnte ein Fest werden für einen Aufsteiger. Könnte. Doch in Zeiten von Corona wird auch Arminias Gastauftritt beim BVB am Samstag (15.30 Uhr) zum mittlerweile gewöhnlichen Geisterspiel. Bei den Bielefeldern hofft man nach dem 0:3 gegen Wolfsburg darauf, dass die Partie bei der wiedererstarkten Borussia nun nicht auch noch zum Trauerspiel wird. Wenn die BVB-Offensive ins Rollen kommt, was ihr zuletzt mehrmals gelang, dann sieht es düster aus für Arminias löchrige Defensive. Weil Mainz von hinten drückt und Arminia ein Erfolgserlebnis gebrauchen könnte, wäre schon ein Remis ein wichtiger Meilenstein im Abstiegskampf.


VfB Stuttgart

Rückschau: Der VfB Stuttgart gewinnt in Köln mit 1:0. Nach einer ereignislosen ersten Halbzeit ging der Aufsteiger aus Stuttgart mit einem Kopfballtor von Sasa Kalaljdzic nach Freistoß-Flanke von Sosa in Führung. Während zuvor beide Mannschaften auf defensive Geschlossenheit setzten, zwang das Gegentor die Kölner zu mehr Aktivimus und die Partie gewann an Qualität. Doch die Kölner kamen nicht zum Ausgleich und scheiterten an Kobel und an dem Pfosten.

News der Woche: Erik Thommy verletzte sich im Training und fällt gegen Schalke 04 aus. Coulibaly dagegen bekam einen Schlag aufs Knie und ist fraglich für das Duell gegen den Tabellenletzten.

Thomas Hitzlsperger erklärte in einer Presserunde, dass Tobias Kaufmann (vormals 1.FC Köln) neuer Kommunikationsdirektor wird während der aktuelle Mediendirektor Oliver Schraft und sein Marketingleiter Uwe Fischer von ihren Aufgaben entbunden wurden. Hintergrund dieser Personalrochade ist der Datenskandal, bei dem ca. 100.000 Datensätze weitergegeben wurden.

Vorsschau: Pellegrino Matarazzo und seine jungen Wilden treffen im heimischen Neckarstadion am Samstag um 15:30 Uhr auf den abstiegsbedrohten FC Schalke 04. Dabei kommt es zum einigen Wiedersehen mit gleich drei ehemaligen VfB'lern. Schalke Trainer Christian Gross und sein Co-Trainer Rainer Widmayer sowie Torwart Michael Langer, der für die verletzten Ralf Fährmann und Frederik Rönnow einspringt, haben VfB – Vergangenheit. Schalke 04 konnte bisher nur 9 Punkte sammeln und muss eventuell schon für die zweite Liga planen. Der VfB wird also als Favorit in dieses Spiel reingehen. Das Hinspiel in der Arena AufSchalke endete 1:1.

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